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Inspiration

International Sketchnote Barcamp

Seit der re:publica 2015 bin ich mal mehr und mal weniger in die Welt der visuellen Notizen, jenen Sketchnotes, eingetaucht. Auf Konferenzen schreibe ich gern zeichnend mit. Jede Woche sind die Ausgehtipps fürs Wochenende in Bremen in Sketchnotes-Form. Die Ankündigung des International Sketchnote Camps kam wie ein lang ersehnter Lockruf zur richtigen Zeit. Auf der diesjährigen re:publica erst gab es ein kleines Meetup einiger Sketchnoter*innen und es zeigte sich schon dort, dass die Szene eine sehr angenehme Kultur hat. Um so mehr freute es mich, dass ich die Gelegenheit hatte, das ISC17HH, so lautete der Hashtag zum Event, zu besuchen.
Beschwingt von diesem ersten Barcamp-Erlebnis möchte ich gern davon berichten.
Im Vorfeld sollten alle Teilnehmer*innen ein Sketchnote-Selfie von sich zeichnen, das erschien dann in dem Buch zum Barcamp. Hier ist meins:

Der Tag

Die Anreise aus Bremen war unkompliziert. Aber das ist ja keine Überraschung. Andere Teilnehmer*innen kamen aus den Staaten, Portugal, Italien oder Frankreich. Das Barcamp fand im Dialoghaus statt, mitten in der typischen Hamburger Speicherstadtkulisse. Das typische Schiffshupen war tatsächlich alle paar Minuten zu hören und zauberte mir wirklich immer ein Lächeln auf die Lippen. Nach dem Einlass gab es noch genügend Zeit, vor der offiziellen Begrüßung Kaffee zu trinken und sich langsam mit dem Ort vertraut zu machen. Das Barcamp fand in mehreren Räumen auf zwei Etagen statt. Die Räume hatten wirklich wie von Zauberhand die richtige Größe für die Menge an Leuten. Ein paar Schließfächer boten Platz für das Gepäck. Also wirklich sehr rund. Nach der Eröffnung und der Keynote von Mike Rohde, dem ultimativen Sketchnote-Erfinder, ging es dann an die Programmorganisation. Jede(r) konnte seinen Vorschlag vor allen präsentieren und fragte die Menge per Handzeichen nach Interesse. Die Interessentenzahl entschied dann grob über die Location. Danach noch den Zettel in einen gewünschten Timeslot, fertig war das Konferenzprogramm.Natürlich war es dann so, dass zu viele interessante Dinge zeitgleich stattfanden und auch beim Barcamp dieses typische „ich verpasse was“ Konferenzgefühl aufkam. Trotzdem war es sehr dynamisch und die einzelnen Sessions sehr dynamisch und spontan. Tatsächlich habe auch ich mich getraut, eine Mini-Session zum Thema Tag-Alphabeth zu geben und war wirklich froh über dieses Erlebnis.
Zwischen den Programmpunkten gab es für alle viele Begegnungen. Ich kann nur auf sehr nette, inspirierende und wohlwollende Gespräche zurückblicken. Die Barcampsprache Englisch hat auch noch eine richtige kosmopolitische Atmosphäre hergestellt. Klar konnte ich nicht umhin, auch einmal die frankophone Ecke aufzusuchen und eine Runde in meiner Lieblingsfremdsprache zu erzählen. Auch Nachmittag wurden wir Zeichenverrückten nicht müde, all die neuen Dinge aufzusaugen. Fachgespräche zu Apps und Digitalisierungsworkflows entstanden immer mal wieder spontan, so dass man am Ende eines anstrengenden Tages trotzdem vor Inspiration (eigentlich abgegriffen, aber hier passender Begriff) nur so strotze. Nebenbei gab es Bücherstände, Signierstunden, Malgelegenheiten und einen neuland-Stand.
Mein Notizbuch habe ich für Euch mal hier durchgeblättert:

International Sketchnote Barcamp Hamburg 2017 from Karline Rumpelkasten on Vimeo.

Gelernte Dinge

Die Idee von Wissensaustausch funktioniert im Barcamp unwahrscheinlich gut.
Englisch Sprechen macht mir wieder Spass.
Meine nächsten Ziele sind digitale Sketchnotes und Graphic Recording.
Ein so wohlwollendes Umfeld bringt einen dazu, die eigenen Zweifel zu überwinden und mutig neue Sachen zu probieren.
Echte Profis sind wirklich entspannt und Newbies gegenüber sehr aufgeschlossen und geben gern Tipps.
Bei Profis sieht das Schwierige leicht aus, keine Neuigkeit, das ist in allen Dingen so. Viel Zeichnen hält die Fähigkeiten bei der Stange.

Nach der eigenen Session zu Graffitti Tags


Danke an das Orgateam des International Sketchnote Camps. Das war wirklich sehr gelungen! Danke für die tollen Begegnungen mit all den anderen „Sketchnote-Knalltüten“. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Danke an meine Sketchnote-Büro-Komplizin Sina für den tollen Tag. Bis bald in Portugal.
Sina und ich, die Sketchnote-Komplizinnen

Sina und ich, die Sketchnote-Komplizinnen

Inspiration

Im Sketchnotefieber

Das BloggerInnen-Klassentreffen in Berlin, die re:publica bietet viele Vorträge. Dinge, die man schon weiß, Dinge, die man vermutet und Dinge, die richtig überraschend sind. Eigentlich bin ich nur durch sogenannte Überredung in den Sketchnote-Kurs geraten. Ja. Aber das dann doch mit vollem Elan. Jetzt also weiß ich, wie ich Notizen visualisieren kann und habe das am ersten #rp15 Tag gleich umgesetzt.Hier seht Ihr meine ersten Gehversuche in Sachen visueller Notiz. Ich muss das mal in anderen Worten fassen, denn Sketchnote..schreibe ich das eigentlich gerade falsch? nervt mich als Begriff schon dolle. Egal.
Dank an @sabrittas @annalena @ralfa

Ausgehtipps

Ausgehtipps fürs Wochenende vom 21.9. – 23.9.2018 in Bremen

Kein Malibu State of Mind bei mir. Ich möchte nicht ins Internet schauen, denn all die Sketchnoter*innen sind gerade in Lissabon auf dem Internationalen Sketchnote Camp 2018. Der Termin kommt nicht überraschend für mich, und trotzdem bin ich jetzt wehmütig und traurig, etwas zu verpassen. Es ist so eine nette Community und nach so einem Camp geht eine immer wirklich mit neuem Elan und viel Inspiration und Motivation aufs nächste Visualisierungslevel. Ich bin also brav zu Hause. Grüße die Kolleginnen nett nach Lissabon und versuche auch nicht ans Reeperbahnfestival zu denken.
Eigentlich gibt es auch keinen Grund zur Traurigkeit! Dieses Wochenende hat viel zu bieten. Während meiner Recherche veränderte sich mein State of mind noch einmal. Der Tacho steht auf unternehmungslustig. So soll es doch sein, oder?

Freitag

Ortnungen, die Biennale aktueller Musik in Bremen findet das ganze Wochenende über an drei verschiedenen Orten statt. In der Schwankhalle, im Güterbahnhof und im Sendesaal. Das detaillierte Programm findet sich auf der Seite der Projektgruppe neue Musik.
Freitag sieht es bei den Ortnungen so aus:

19.30 Uhr Gleishalle
ortnung 1
Musik, Film, Installationen, Performance, Statements
Moderation: Martina Seeber

Lê Quan Ninh
With respect to the surrounding ››silence1‹‹ (2018)
Percussion
Doris Schmid / Jürgen Palmtag

Es gibt kein Geheimnis (2014)
Film
Iris ter Schiphorst

BLECHE (2016/2018) UA
Konzertinstallation für einen mikrofonierten Solo-Schlagzeuger, im Raum verteilte resonierende Bleche, Zuspiele und Klangregie

Spielversion des Solo-Parts: Olaf Tzschoppe
Live-elektronische Realisation: SWR Experimentalstudio Klangregie: Thomas Hummel, Iris ter Schiphorst

Roland Kayn – Simultan (1970 –1972) Kybernetisches Projekt für fünf Räume
Einrichtung: Gerd Anders, Jan van Hasselt, Christoph Ogiermann

Samstag

Ich habe ja mit meinem Brasilien-Fimmel, besonders was Bossa Nova angeht, nicht hinterm Berg gehalten. Jetzt wäre am Samstag eine gute Gelegenheit, zeitgenössische, brasilianische Musik aka SOUL zu hören. Liniker e os Caramelows spielen im Theater Bremen, und wenn ich mir die Videos so anschaue, dann wird wirklich die Hütte brennen. Spannend ist nicht nur die Musik, sondern auch die afro-brasilianische Transgender-Frontperson Liniker.
Habe ich das Filmfest erwähnt? Das Bremer Filmfest wird von Jahr zu Jahr größer. So wird der Film “ Der weiße Elefant“ seine Premiere feiern. Er ist für den Innovationspreis sowie den Bremer Preis nominiert. Der Film läuft zusammen mit dem bulgarischen Experimentalfilm MY HEART IS AN OCTOPUS am Samstag den 22.9. um 16:30 Uhr im Atlantis-Kino in der Böttcherstraße. Und wieder sind wir in Brasilien.

Trailer DER WEISSE ELEFANT from Jan van Hasselt on Vimeo.

Sonntag

Es muss sein. Punks spielen Country. Hier zum Beispiel den Zwangsjacken Country. Am Sonntag im Sielwallhaus.Brennender Asphalt! Unglaubliche Entdeckung, finde ich und ein perfekter Abschluss fürs Wochenende.

Inspiration

Bier brauen – Ein Erlebnisbericht

Das Wort Craftbeer schwirrt durch alle Kanäle. Hier und dort sprießen neue Sorten aus dem Boden. Das Bierliebhaber*innen Land erwacht mit neuer Kreativität. Fast haben die Brauer*innen den Status von Winzern. So verwundert er nicht, dass auch in meinem Bekannten- und Freundeskreis ein paar Hobby-Bier-Brauer*innen auftauchen. Ich wurde von Floydinbremen eingeladen. Weiterlesen

Ausgehtipps

Ausgehtipps fürs Wochenende in Bremen | 22.9. – 24.9.17

Das vorletzte Septemberwochenende naht. Ich freue mich auf das Internationale Sketchnote Barcamp am Samstag und frage mich schon, ob meine Ausgehtipps nach diesem Wochenende anders aussehen werden. 

Freitag, 22. September

Das ganze Wochenende über findet das dritte Filmfest Bremen statt. Ein vielseitiges Programm in der Schauburg, der Gondel und im Noon.

Samstag, 23. September

Im Auszeit-Club ist Tanzen, Schnacken und Chillen möglich, ab 20Uhr. Die Latest Pop Leute holen eine Summersoundsband ins Gastfeld. Wer einen Swingabend erleben will, samt Crashkurs, ist im Noon richtig. Der Crashkurs startet um 21 Uhr.

Sonntag, 24. September

Auf der Lucie am Luzie Flechtmann-Platz findet von 11-16Uhr ein Flohmarkt mit Garten-Café statt.

Danke Betty Beatz gibt es heute die perfekte Sonntagsveranstaltung: Radtour plus Kuchen plus Konzert. Treffpunkt für die Radfreund*innen wäre der Bahnhof Neustadt, 15 Uhr. Um 16Uhr startet das Konzert auf der Lankenauer Höft. Mit Junk River und Caan&Bittes. Ich wiederhole mich gerne: denn noch ist das Wetter gut für diese Location. Wir sollten die letzten Sonnenstrahlen nutzen und uns einen solchen Ausflug nicht entgehen lassen.
Am Sonntagabend gibt es wieder die Gelegenheit, das Tanzstück Polaroids im Theater Bremen zu erleben. Ich kann es nur ausdrücklich empfehlen und hoffe selbst, dass ich es noch einmal sehen kann. Auf dem Blog habe ich schon darüber berichtet. Alternativ findet die zweite Vorstellung von Amerika statt. Dazu kann ich noch nichts sagen, denn die Premiere findet erst am Freitag statt. Die Ausschnitte, die das Theater zuweilen auf Facebook postet, sind sehr vielversprechend.

https://soundcloud.com/gaestelistegeisterbahn/folge-31-3-von-5-schampunkten
Inspiration

Podcast Gästeliste Geisterbahn Nummer 31

Während der ersten Podcast-Hypewelle im Internet war ich alles andere als Teil davon. Ich habe überhaupt nie Podcasts gehört und war eh nicht der Typ, der sich den ganzen Tag über im öffentlichen Raum über Kopfhörer abschottet. Demonstrativ riesige Kopfhörer waren auch nicht mein Fashion Statement. Zumal die Frisur dann vielleicht passen musste.
Ich schirme mich noch immer nicht ständig mit Kopfhörern ab, bin aber jetzt in der neuen Podcast-Hypewelle infiziert.

Vom Podcast Gästeliste Geisterbahn bin ich wirklich Fan. Laufe ich mit einer Folge durch die Gegend oder sitze im Zug, dann kommt ein großes Grinsen in mein Gesicht. Die Geschichten der drei Jungs lassen mich aus heiterem Himmel in schallendes Lachen ausbrechen. Die drei sind: Nilz Bokelberg, Markus Herrmann und Donnie O’Sullivan.
Worum es geht? Keine Ahnung. Um den Alltag, seltsame Momente, die Missverständnisse mit anderen Menschen. Ablästern, Musik und Popkultur.

Gästeliste Geisterbahn Nummer 31 (3 von 5 Schämpunkten) habe ich im Regionalzug von Berlin nach Magdeburg gehört. Dazu habe ich ein paar Sketchnotes gezeichnet. Der Inhalt ist vielfältig.

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Dreißigtagewettbewerb im Zeichnen Teil 1

Sketchnotes und Zeichnen entspannen ungemein. Hier ein paar Ergebnisse aus meiner Teilnahme an der 30daysdraworletter Challenge von Diana.

1. Dein Name

Hallo, mein Name ist Renate. Eine spontane Buchstabenentscheidung. Keine Schnörkel. Einfach so.

2. Zeit

Ich entdecke gerade die russische Sprache wieder. DAs ist ein wunderschönes Wort. Und kyrillische Buchstaben sind sehr, sehr hübsch. Vielleicht ist es auch eine Anspielung auf die lange Zeit, diese Sprache gelernt zu haben. Ich glaube nicht an leichte und schwere Sprachen. Dennoch kann es im Russischen recht kniffelig werden :-).
Sketchnote zu Zeit #30daysdraworletter

3. Teamwork

Musikmachen kann man auch allein. Zusammen macht es mehr Spass. Alle Instrumente geben ihren Beitrag. Fehlt etwas, macht es die Musik trauriger. Die Rhythmusgruppe muss sich aufeinander einstellen.Team #30daysdraworletter Thema

4.Risiko

Balduin der Sonntagsfahrer hat mich an das Risiko erinnert. Es geht auf eine Art auch um den Zusammenhalt einer geschlossenen Gesellschaft. Hier unfreiwillig auf einem Baum im Auto gefangen. Sur un arbre perché, der Originaltitel, verrät ja eigentlich schon alles. Ein Gruß an Luis de Funès Freunde. Balduin der Sonntagsfahrer Thema Risiko im Sketchnote der 30daysdraworletter challenge

5.Familie

Hier geht es mir um jene festen, etablierten Worte. Vaterland. Muttersprache. Ich habe sie einmal herumgewürfelt und damit gespielt. In einer Art Collage. Vatersprache, Mutterland. Und was ist das überhaupt für ein Familienbild von Mutter-Vater-Kind? Thema Familie beim #30daysdraworletter

6.Traum

Lässt man Träume im Alltag zu, ist hier die Frage. ich bin dafür. Manchmal erlaubt man sich keine Träume mehr. Einfach mal im Kopf ein Luftschloss bauen. Das macht die Gedanken agiler (iiieh, schreckliches Wort).
Sketch zu Traum bei der 30daysdraworletter challenge

7.Seele

Englisch: Soul. Musik sollte Seele haben. Weswegen eben manchmal die einfachsten Lieder so viel Emotionen auslösen können. Ich glaube fest daran, dass man allen Dingen ansieht oder anmerkt, dass sie Seele haben beziehungsweise, dass sie mit Herz gemacht sind. Ja, das Herz spielt auch eine Rolle. Seelenlosigkeit hat hoffentlich Folgen für die Betroffenen.Thema Seele beim #30daysdraworletter