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August 2009

Reise

Zweiminutensprint – im Blog

Running from Camera ist mir zugetragen worden. Ein cooler Fotoblog. Es sind zwei SEKUNDEN….

Ich hänge irgendwie an Konzepten, wenn es um serielle Fotografie geht zumindest. Hier also wird eine Apparat mit zweiminütigem Selbstauslöser angeworfen. Der Fotograf rennt in dieser Zeit so weit er kann.
Da entstehen ganz tolle Bilder.

Das Blickfeld ist eben irgendwie „normal“.
Nebenbei sieht man auch noch was von den Niederlanden und jwd.
http://runningfromcamera.blogspot.com/

Inspiration

Grammatik ist Lifestyle

Kompliziert kommt das Französische mit seinen vielseiten Facetten daher, die Eventualitäten ausdrücken. Das geschieht nicht zuletzt durch ein Netz aus Zeitformen.
Grammatikalisch ausgedrückt und in die Realität zurück geholt, könnte die platte Schlussfolgerung sich als Abziehbild auf die Einstellung zur Zukunft legen.
Viel drumherum geschrieben, geredet. Andere Formen in Schrift und Mündlichkeit – was in eine grammatikalische Klassengesellschaft ohne Egalité führen kann.
Wer nicht mit dem richtigen Sprachregister vertraut ist – ist raus.

Das alles bringt mich zu einem Blick ins Nachbarland Niederlande. Die Zukunft wird dort sehr unmittelbar ausgedrückt.
Fast drückt das Unmittelbare ohne Endung und chichi eine regelrechte Gewissheit ob der Dinge die da kommen mögen aus.
Komplexitäten könnten dort auch in anderen Bereichen liegen, die mir bislang beim autodidaktischen Sprachkontakt nicht untergekommen sind.

Das niederländische Futur hat mir zumindest einen Moment lang ein gutes Gefühl vermittelt.
Also: alles wird gut.

Musik

Jedes Tier TELE

Cecile
Ich nenn Dich Sissi. Es geht gleich im Telegroove los. Verstehe auch nicht, wieso es nicht mehr Synkopen in deutscher Popmusik gibt. Es müssen ja nicht gleich Dutch Uncles Rhythmen sein. Eine wahrliche declaration d’amour – jedestierdaslebthatdeinennamen. Ich freue mich auf den nächsten Track. Kann ich da weitertanzen? Hmm…

Im Radio
Ja, kann ich. Ein tanzbarer Trennungssong. Tele besingt die Polonaisetheorie nach derartigen Geschichten. Jetzt.

Mehr Mehr Mehr
Die Sterne „Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten“…daran erinnert die Textlinie. Ich weiß auch nicht, wieso. Musikalisch ganz anders. Bläser kommen zu Wort.

Für ein ganzes Land
Verschnaufpause mit einzigartiger Beschreibung von Entfremdung: zwischen uns ist Luft für ein ganzes Land.

Die Nacht ist jung
Gleich wieder aus der luftleeren Melancholie herausgerissen. Auch wenn das vielleicht nicht mehr vorgesehen ist, das Anhören eines Albums in der ursprünglichen Reihenfolge. Nor more shuffle und so. Ein Hit. Kann an Mario rankommen. Trommelwirbelstolpern, cooles Video mit Refrain-Choreo. Ich sag‘ ja, ja, jaa!

Waiting for your call
Mal ein tighter Englisch-Deutscher-Paradesong.

Foto
Einfach Prince. Tele sind echte Musiker. Der Satz hört sich natürlich total bekloppt an. Aber trotzdem muss er mal gesagt werden. Wie oft kommen Leute nicht auf vermeintlich komplizierte Rhythmen klar? Wie viele Bands haben mit solchen Sachen Erfolg? Ich favorisiere die Synkope. In diesem Club sind gar nicht so viele Leute.
Naja, in einem Foto leben ist doch irgendwie auch wie nur im Internet leben.

Mit Flügeln und Düsenantrieb
Ein Chanson! DAS hätte ich nicht gedacht. Prolog zu Testsieger.

Testsieger
Die gleichnamige Oldenburger Band ist nicht gemeint.

Die Zeiten ändern sich
Extrem tanzbar! Vielleicht war das der Cousin mit dem Vater, der Chef von CocaColaBrasilien.

Intergalaktische Missionen
In ein Zelt sehen, Kapuze hoch und zuhören. Bitteschön. Vielleicht noch ein kühles Getränk?

Jedes Tier
Titelsong ganz hinten. Finde ich gut. Das baut sich wie richtiger Pop auf. Astrein oderwiemansagt. Es ist Pop, nicht wie. Versprechen eingehalten, liebe Teles. Ob im Popup-Keller oder im Römer. Ich werde wieder da sein.

Musik

The putpat way

Naja, daran muss ich noch arbeiten. Es kann ja wohl kein so läppisches Mischpult meinen mir selbst al komplex vorgeheuchelten Musikgeschmack entschlüsseln. 51% Pop und soo viel Melancholisch. Hey, wo kommen die 70 er her?