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Tanztheater

Bremen, Inspiration

Polaroids – Unusual Symptoms multidisziplinär

Ich bin eingeladen. Die Party startet ab sieben Uhr und ich setze mich da hin, wo Platz ist. Es gibt irgendwelche Schaumstoffkissen-Sitzgelegenheiten. Oder auf die Treppe? Lieber auf den Sessel? Andere stehen an der Bar herum. Geht es schon los. Ja. Es gibt eine Band. Gitarre, Bass, Schlagzeug. Ich habe viel zu schauen. Entdecke, dass es andere Räume gibt und Projektionen. Ich befinde mich in einem begehbaren Theaterstück! Weiterlesen

Bremen

Akika X im Theater Bremen

Dass ich mir die neueste Akika-Produktion ansehe, ist keine Überraschung mehr. Mein allererstes Tanztheaterstückerlebnis „Extended Teenage Era“ stammt von ihm und der Kompagnie Unusual Symptoms. Seine Arbeit hat mich überhaupt erst an das Thema Tanztheater herangeführt. Nun wurde sein zehntes Stück in Bremen aufgeführt und ich muss sagen, ich habe fast alle voran gegangenen Arbeiten sehen dürfen. Akika X heißt es, der Arbeitstitel hat sich einfach in den finalen Titel verbindlicht. Weiterlesen

Bremen

NEXT to ME – Menschen Techno Illusionen

Ich war da. Und kurz würde ich sagen, es war ein Stück in schwarz-weiß. Quadratisch und doch überhaupt nicht anbiedernd. Ein Stück über unsere Begegnungen. Die unseren Alltag so aleatorisch durchdringen. Vielleicht gibt es dort nicht nur den Zufall, sondern manchmal doch die tägliche Neunuhrbusbegegnung. Und: warum kommt mein Nachbar immer aus der Tür, wenn ich gerade losfahren will. Weiterlesen

Ausgehtipps, Bremen

Ausgehtipps für den Mai 2016

Huch, der Mai ist ja schon da! Wir mussten uns alle vom Tanz in den Mai erholen. Ich muss mit Widrigkeiten der Telekommunikationsanbieterwelt kämpfen. Erschwerte Bedingungen für die Internetnutzung, bedeutet das auch. Die Tipps solle es aber geben. Fangen wir an. Mit dem Anfang zumindest. Jetzt aber! Oder? Weiterlesen

Inspiration

The Pin

Ich bin über den Pandaberg, ins tiefe, dunkle Tal von Penguins and Pandas, dabei noch durch den schaurigen Close your Eyes Wald. Ausgeweitete erste Berührungspunkte von Extended Teenage Era sind überhaupt an allem schuld. Ja. Da fehlte noch eins: the pin. Habe mir mutwillig nichts darüber durchgelesen und mutwillig meinem Fantum gefröhnt. Ich bin davon überzeugt, dass mich kein anderer als Samir Akika zum Tanztheaterschauen hätte bringen können. In Close your eyes habe ich mich in einen traurigen Traum versetzt gefühlt. Den Nebel in der Lunge und den Untergang am Horizont. The Pin wird meiner Meinung nach wieder vielschichtiger. Es ist komisch, traurig. Erzählt von Neid. Von Perfektion. Ich werde langsamer, wenn ich überholt werde. Ist mir jemand auf den Fersen, also knapp hinter mir, werde ich schneller. Der Wettbewerb und doch die Komik darin, das ist vielleicht ein Thema.Am Samstag, 3.Mai zum letzten Mal im Theater Bremen.

Kann mich nur wiederholen: probiert das Tanztheater aus!

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Inspiration

Samir Akika Close your eyes

We’re half awake in a fake empire. (The National)
Es ist grau und die Gesichter tauchen auf. In weiß geschminkter Maske. Halbwach. Person nach person nach Person. Die Scheinwerferwand macht mich wach. Szenenwechsel. Feagezeichen. Musik eine grüne Flasche und Flaschen zerdeppern. Die Scheinwerferwand unterbricht meine Traumwelten. Mal ein weißes Meer. Entertainment; Grimassentanz. Ich blicke ins Licht und soll alles vergessen?
Kein fröhliches Tanztheater, ein Jetztdokument, dass die herrschende unverbindlichkeit, gepaart mit rastlosem Verpassen und rigorosem Vergnügen dokumentiert. Kein Schenkelklopfen.

Samir Akika wird mit seinen Stücken immer mehr Leute für das Tanztheater begeistern. Einen neuen Fan er schon; seit Funny How.
Hingehen!

Close your eyes im Theater Bremen

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