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Theater Bremen

Bremen

Fairy Queen

Die Erwartungen waren diffus. Ich habe im Fall von Fairy Queen ein Stück über die Bühnenbilderkundung und die unbesetzte Probebühne kennen gelernt. Im Rahmen einer Theaterführung kam das Stück auf mich zu und zog mich mit diesen abenteuerlichen Formen in seinen Bann. Ansonsten wusste ich: Großes Haus, spartenübergreifendes Stück. Viele Beteiligte. Bewusst habe ich vor dem Schauen nichts weiter gelesen. Ich wollte unbelastet sein. Mich mutig dem Stück stellen. Werde ich auf andere Assoziationswege kommen? Weiterlesen

Bremen

Mein erster Instawalk – in Bremen & überhaupt

Für die Internet-People ein feststehender Begriff, für andere ein kruder Anglizismus, den man schnell mit Pulvergetränken und lächerlichen Laufbewegungen in Verbindung bringen kann. Der Instawalk, ein kleiner Fotospaziergang für Leute, die das dann im Netzwerk Instagram dokumentieren. Ich war überraschenderweise noch bei keinem einzelnen, dafür aber fand nun dieser für mich erste Termin an einem meiner Lieblingsorte in Bremen statt: im Theater Bremen. Weiterlesen

Bremen, Inspiration

Polaroids – Unusual Symptoms multidisziplinär

Ich bin eingeladen. Die Party startet ab sieben Uhr und ich setze mich da hin, wo Platz ist. Es gibt irgendwelche Schaumstoffkissen-Sitzgelegenheiten. Oder auf die Treppe? Lieber auf den Sessel? Andere stehen an der Bar herum. Geht es schon los. Ja. Es gibt eine Band. Gitarre, Bass, Schlagzeug. Ich habe viel zu schauen. Entdecke, dass es andere Räume gibt und Projektionen. Ich befinde mich in einem begehbaren Theaterstück! Weiterlesen

Bremen, Inspiration

Bang Bang im Theater Bremen

Ich hatte vor, von ganz spannenden Fakten zu Nancy Sinatra zu schreiben. Hätte mich gern aufgeplustert zum Thema Brecht und Drei Groschen. Ich fantasiere aus dem Programmtext heraus rivalisierende Gangs wie in Romeo und Julia. Musikzitate und opulentes Bühnenbild. Oper!

Bang Bang im Theater Bremen

Bang Bang im Theater Bremen

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Bremen

Mr Robot im Theater Bremen

Neulich vor dem Bildschirm entdeckt. Die Serie Mr. Robot. Die erste Folge hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Hacker Elliot malocht tagsüber in einer Sicherheitsfirma und hackt sich nachts in das Leben anderer. Er nennt es Menschen lesen. Aus all den digitalen versteckten und offenen Hinweisen macht sich Elliot ein Bild und schreitet zuweilen wie ein Schutzengel ein. So ganz rosig ist das alles gar nicht. Seine Kindheit war nicht sonderlich leicht. Der Vater stirbt früh und tragisch. Die Mutter verarbeitet den Verlust durch besondere Boshaftigkeit. Elliot fühlt sich in Menschenmengen unwohl, er will nicht angefasst werden. Regelmäßig plagen ihn Angstzustände, die er mit Drogen zu bekämpfen versucht. Seine Sandkastenfreundin hat ihn in diese Sicherheitsfirma geholt. Da sitzt er nun und arbeitet für den Großkunden E-Corp. Evil Corp nennt er die Firma in seinen inneren Monologen. Überhaupt hält er den Alltag nur durch den ständigen Dialog mit seiner inneren Stimme aus.
Plötzlich trifft er Mr. Robot, der ihn in eine neue Dimension mitnimmt.
Revolution durch Hackerangriff?

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Bremen, Inspiration

Simplicius Simplicissimus

Nun habe ich es in diesem Jahr schon im Januar in die Oper geschafft. Mit voller Kraft voraus in ein einzigartiges Kunstwerk. Vergesst den Taftkleid-Marathon. Die Oper hat viele Gesichter. Es ist ein Totenkopf, der die Handlung beschreiben könnte. Der Tot, das Wüten, das Gemetzel. Dreißig Jahre Krieg. In drei Teilen erleben wir Ausschnitte der immerwährenden Brutalität des Dreißigjährigen Krieges, erstmalig aufgeführt im Theater Bremen. Weiterlesen

Bremen

Nationalstraße

Ordnung muss sein! Ist das tschechischer Humor? Ja. Die düstere Geschichte von Flucht und Krieg wird vom Antihelden Vandam aufgelöst mit diesem Ordnung muss sein. Immer wieder werden wir es im Stück hören.Nationalstraße Rudis Lettering Weiterlesen