zur pl0gbar in Bremen

Februar 5th, 2010

Meine erste pl0gbar war das. Intern hatte ich das für mich als Internetstammtisch definiert. Wobei ja die Begriffe Stammtisch und Internet irgendwie aus zwei Welten kommen. Am Ende aber haben sich alle Vorteile vom Stammtischbegriff mit dem üblichen Vortragsattributen gemischt.
Es ging im wesentlichen um dreierlei: eBooks (Björn) , location based games (Marius) und geocaching (Eva).
Eine wahrliche, ehrliche Expertise wurde von den Referenten präsentiert. Die unterschiedlichen Vortragsstile und Persönlichkeiten haben einen ganzen Abend Herzlichkeit und Austausch auf Augenhöhe garantiert. Zunächst war ich ja eher beunruhigt, in eine Informatikerveranstaltung zu platzen. Nö. Es herrschte interdisziplinärer Austausch.
Zur Location kann ich nur sagen: Gratulation an Norbert und das AAA. Dieses elementare Hafenfeeling in der Abfertigung war wirklich toll.

plogbarhb2010januar - seitenansicht vom schlauchraum mit spiegelung

Wir sind Diskothek

Februar 2nd, 2010

Liebes Sputnik,
ich danke dir für das iPhone-Konzert von Me and the white Tiger. Auf der App ist sie super gelaufen und die Musik ist sowieso super. Die Band ist ein Knaller. Schön, dass eine solche Band lokal im Radio und sogar im “Radiofernsehen” unterstützt wird. Ich denke jeden Tag an das Konzert. Es hat mir viel Freude bereitet. Ansonsten grüße ich all jene, die das ganze zu verantworten haben.
Herzlichst,
Deine Blumenbrigadière

Saditje

Januar 31st, 2010

Busfahrten empfinde ich meist als lästig. Zumindest Linienbusse. Da kommt kein Reisegefühl auf, sondern das schale Gefühl von “AufindieFischfabrikGenossen”. Bin also im Omnibus der Uni-Schnöselviertel-Gewerbegebiet-Sozialbau-undzurück in Richtung zurück unterwegs. Der Sitz ist von der Art, wie es Reisende mit Gepäck mögen: ein Platz – aber breiter. Nun wird es voll und eine russische Mitfahrerin kommt samt Kind in die Nähe. Jetzt fängt die russische Berieselung an. Verstehe nur Brocken. Wenn sie wüsste, dass ich born in the GDR bin … Die resolute Mutti bringt mich sogar dazu, meinen Rucksack gegen einen ängstlichen Jungen an meiner Seite zu tauschen. Kaktebjaszowut hätte ich mich fast beim Kind eingeschleimt, aber nur fast. Reisestille. Irgendwann aber wird ein neuer breiter Platz frei. Für mich von La-Mama reserviert.
Ende gut.

Maerkisch Crystal

Januar 19th, 2010

Dreiminutenachtunddreißig. Jungsmusik könnte man es nennen. Das leidige Wort Punk können mögen flippige Bürotypen mit randloser Brille und Halbglatze attributieren, nicht mit mir! The Aim Of Design Is To Define Space ist über jegliche Coolnessfrage erhaben. Das Märkisch Crystal hat soviel Beachtung wie “Crystal” von NO verdient. Der Text kommt elementar daher. Zitiert Kai Uwe Kohlschmidt, den Cottbusser Jung’. “Kinderland, in Schwabenland, ist abgebrannt. …..Moral hat nicht jeder, nur Altenpfleger. Das nennst Du Leben? Nach garnichts streben. Ich zieh’ den Degen. Wir müssen reden. ” Würde Flüstern und Schreien neu dokumentiert, fänden wir sie dort. Ich würde dann gern einen Fan spielen.

Vermeintlicher Kater oder ansteckende Haustierfahndung

Januar 15th, 2010

Kummer gewohnt bin ich ja. Katzencontent erzeugt gern das ein oder andere müde Lächeln, aber die Dokumentation von Tiersuchzetteln schlägt einige Kreise. Sibylle Berg hat eben einen solchen Zettel via Twitter veröffentlicht.

soso, ist sie nicht stubenrein, die muschikatze on Twitpic

Erspar mir Dein Mitgefühl

Januar 7th, 2010

Ich will nie mehr darüber reden. So halten es Ruben Cossani mit jenem sozialen Mechanismus. Der kleine Schweinehund sitzt doch immer dann im Kopf, wenn wir uns über die Weh-Wehchen äußern. Das geht nicht nur onlife. Online können dann auch falsche-fremde-freundliche-Freunde eine Mitleidsbekundung verlautbaren. Da fühle ich mich vielleicht gleich ein wenig mehr beachtet, ein wenig wichtiger? Die Realitätsschorle ist nicht mehr so schorlig? Aufmerksamkeit, ja wie das mit dem Zuspätkommen, ist da ein kleiner Alltagsbalsam.
Aus dem Fenster gelehnt.
Das war mein Wort zum Donnerstag.
Streitet mit mir!
Und bitte.

Ita

Dezember 25th, 2009

Oranje, Oranje

Dezember 22nd, 2009

Ein Zimmer für sich allein höre ich widerhallen, einen Blog für sich. Auf eigener Seite im eigenen Look. Nee, Virginia Woolf ist ein zuu großer theoretischer Unterbau für die Blumenbriga.de. Seit zwei Tagen ist die Brigade im neuen Gewand zu sehen. Hach. Endlich weg vom lieblosen White as Milk und hin zum klassischen Orange. Das niederländische Königshaus würde sicher applaudieren.
Ich will versuchen, endlich mehr Text und weniger Bilder zu produzieren. Die Courier wird sicher meine rumpeligen Texte bestens wiedergeben.
Die Haustierfahndung bleibt auf jeden Fall. Katzencontent hin oder her. Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Katzenallergie habe?
Also: die Realitätsschorle für Gummitierliebhaber geht in eine neue Runde.
Dank an: Urbanstudio und Markus Wustmann!

Schierbroker Schneegesicht

Dezember 21st, 2009

Wenn man in der Stadt lebt und die Waldsehnsucht kommt. Was tun? Der Winter präsentiert sich am goldenen Tag der Woche, der Sonnabend für jene heißt, die sich im Vierzigstundenbüroangestelltendasein wiederfinden. Ein kalter Tag. kein Auto. Harz, Oldenburg, Hude oder Verden sind verworfen. Nach Schierbrok geht es. In die ländliche Gegend bei Delmenhorst. Der harte Winter schlägt zwar zu, doch das Authentische beginnt schon beim tiefen Schritt, der vom Zug zum Bahnsteig nötig ist. Alles in Ordnung hier. Ponys kauquietschen den Rasen. Ein Steingrab zweigt sich bei Stenum.
Und das Schneegesicht:

schneegesicht in schierbrok bei delmenhorst am 19.12.2009 aufgenommen

Snow in love with a Fiat500

Dezember 19th, 2009