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d.i.y. Archives - Seite 2 von 3 - Blumenbrigade
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d.i.y.

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Neue selbstgemachte Jogginghose

Dieser Schnitt aus dem Cut Magazin Nummer 10 hat es mir angetan. Einmal habe ich diese Jungs-Jogginhose in Eigenregie hergestellt. Ohne Taschen und Komplexitäten. Dann aber war im Nähkurs das Masterpiece an der Reihe. Diese wunderbaren Hosentaschen hätte ich nie, nie, niemals allein hinbekommen. Naja.
Das gelbe Exemplar habe ich hier schon vorgestellt. Jetzt wollte ich unbedingt noch einmal die Taschen lernen. Ich konnte mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Also los. Während des Blocknähkurses habe ich die Jogginghose in großen Teilen hergestellt und nun gerade fertig gestellt. Diesmal ist sie in der Farbkombi braun-apfelgrün entstanden.

Was die Taschen angeht. So habe ich ein paar Bilder gemacht. Vielleicht ist es so nachvollziehbarer.

Tasche absteppen

Tasche Einschneiden

Flieseline Innenseite Tasche

Tasche Jogginghose

Das Ergebnis sieht dann so aus:

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im Close-up kann man die Taschen gut erkennen:

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Verkürzte Reihen

Als ich mit dem Stricken begann, hatte ich große Angst vor linken Maschen. Dieses komische Fadenrumschlaufendurchziehen. Neee, das war nichts für mich. Mein erster Schal war also kraus rechts, das heißt: Hinreiche rechts und Rückreihe rechts gestrickt. Das Garn zu dünn und dann kratzig und überhaupt in schwarz schlecht zu stricken. Ich mochte den Schal dann doch udn war als Backfisch traurig, als ich ihn verlor.
Kraus rechts habe ich jetzt überwunden. Eigentlich. Erst einmal kam ich über den Lanesplitter Rock wieder in Kontakt und dann noch über diese geniale Idee der verkürzten Reihen. Boar, verkürzte Reihen, werdet Ihr denken, neee, da schalte ich lieber ab. Aber: es ist einfach genial.
Strickröcke sind so schön. Und noch shcöner zu stricken. Keine lästigen Ärmel. Elastisch. Tolles Ergebnis ohne viele Vorkenntnisse. Ich habe also schon im vergangenn Jahr einen Kinderrock in verkürzten Reihen gestrickt. Da sist nicht alles.
Jetzt will ich so eine art Kleid machen. Noch ist nichts sicher. Vielleicht höre ich auch auf und trenne es auf. Aber nn habe ich das Cinque Garn mit Farbverlauf am Wochenende spontan eingesetzt. Das Kleid soll eine Rüsche haben und die stricke ich gerade.

Was sind verkürzte Reihen?
Normalerweise strikcht man hin und zurück. Verkürzte Reihen sind jene, die nur zu einem bestimmmten Punkt in der Reihe gestrickt werden. Man/Frau kehrt also nach einer gewissen Maschenanzahl schon „verfrüht“ um. Einfach genial. Damit bekommt das STrickstück diese fächerartige Form. Ich mag es sehr. Man muss wenig beachten, sollte es aber tun.

Anleitung für das Strickstück:

Ich habe mit Nadelstärke 5 35 Maschen angeschlagen. Die Reihen werden krauss rechts gestrickt. Also Hinreihe rechts und Rückreihe rechts. Alle paar Reihen, so zirka alle 5 Reihen drehe ich der Rückreihe nach 20 Maschen das Strickstück um und stricke zurück. Vor dem Umdrehen muss ein Umschlag gemacht werden. Sonst gibt es Löcher. Auf der Höhe 20 Maschen ist die ausgestellte Form sehr leicht über die volle Breite sichtbar. Denkbar ist aber auch, nur einen kurzen Teil so verkürzt zu stricken. Dann ergibt es einen geraden Rock mit nur kleinen Rüscheneffekt am unteren Ende. Probiert es einfach aus. Vielleicht an einem kleinen Probestück.

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Cut Magazine 12

Yippieh! Cut Magazine Nummer 12 ist da!!!! Yeah! Ich freue mich. Das beste Dezembergeschenk überhaupt, wenn man nach einem stressigen Tag nach Hause kommt und von dieser Zeitschrift im Briefkasten überrascht wird.
Beim ersten Durchblättern bin ich wirklich angetan. Schon das Cover lässt vermuten, dass es ums Stricken geht. Die Ausgabe 4 vom Cut-Magazine hatte das Thema Stricken schon einmal ausführlich 2010 aufgegriffen. Da habe ich sogar erfolgreich eine Mütze gestrickt, und das obwohl ich Strickanleitungen fast nie verstehe.
Zurück zu Nummer 12. Sie ist wunderschön! Besticht durch coole Strickanleitungen. Ich werde mich wohl erstmalig an ein Norwegermuster wagen, denn die Anleitungen der Cut sind verständlich. Ansonsten gibt es viel zu steppen. Und beim Thema Nähen muss ich sagen, dass mir die neue Ausschneidehilfe für den Schnittbogen auf den hintern Seiten sehr gut gefällt. So kann man auf dem Bogenchaos viel besser den Überblick behalten. Stadt-Rat ist diesmal Helsinki. Wann wohl endlich mal Bremen dran ist ;-). Mehr verrate ich aber nicht. Kauft sie!

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Broschenpotpourri selbstgemacht

Ja. Es ist Winter und schnell mal braucht man ein Last-Minute-Geschenk. Wieso eigentlich nicht was mit Blumen? Und wieso keine Brosche? Ich hatte noch einen praktischen Stoffrest aus Wollwalk und das Blumenkopfkino vom Adventsbacken. Los geht’s also. Warum ich also das praktisch zum Wollwalk geschrieben habe, ist ganz einfach. Wollwalk muss nicht versäumt werden und lässt sich daher leicht verarbeiten. Das schreckt dann auch Anfänger oder Näh-Anarchistinnen wie mich nicht ab.

Wenige Steps bringen mich also zum Broschenpotpourri, was nichts anderes hier ist, als eine Dreierversammlung von Broschenideen. Potpourri nenne ich es nur, aufgrund der Mischung.

Erster Schritt: Wollwalk platzieren und die Blumenform, hier eine Plätzchenform, auf den Stoff legen. Die Umrisse abzeichnen. Die Form ausschneiden. So entstehen erst einmal „nackige“ Blumen.
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Zweiter Schritt. Dekorieren. Dekorieren. Dekorieren. Hier ist alles möglich. Einmal habe ich aus einem Blumenfleecerest eine pinke Blume für die Brosche ausgeschnitten und mittig angenäht.IMG_0110.JPG

Einmal sollte es eine sehr perlige Angelegenheit werden. Rotbraune Perlen eines kaputten Kinderarmbands habe ich hier recycelt und gleich noch eine hellrosa Stickerei mit Perlgarn dazugesetzt.IMG_0111.JPG

Nummer drei kommt mit roten Kreuzstickakzenten einer lässigen Umsäumung und der türkisen Riesenperle daher.

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Ja. Ich muss schon sagen, das Experiment Broschen-Potpourri muss ich unbedingt wiederholen. Die Broschen könnten offizieller Merch zum Blumenbrigadenblog werden. Oder was sagt ihr? Eigentlich ist das Projekt so überschaubar, dass man es auch gut in kleinen Gruppen herstellen kann und wunderbar nebenbei noch klönen kann. Und was machen wir damit? Auf eine Mütze oder eine Tasche oder als Brosche mit Sicherheitsnadel.
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Inspiration

Pinguinzeit

Zum Pinguinfreund gehört auf jeden Fall ein Kissen. Hier Baumwolldruckstoff vom Stoffhaus am Dobben. Eine komplizierte Applikation habe ich mir damit erspart. Für das 45x45cm Kissen benötigt man nicht viel Stoff. Der Hotelverschluss ermöglicht ein schnelles Nähen. Ich bin zufrieden. Der beschenkte Pinguinfreund ebenso.

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Cut Bluse

Wenn man hedonistisch im Nähen ist, so wie ich, dann eckt man schon das ein oder andere Mal an. Furchtlos stelle ich mich einem Jerseystoff und nehme es nicht so genau. Da schockiere ich gern mal eingefleischte Näherinnen. Egal. Zwischendurch lerne ich im Nähkurs dann doch mal ein paar Kniffe. Diese Bluse von Stine Goya aus der Cut 11 hat mich sowieso gleich angesprochen. Den Schnitt musste ich einfach nachnähen.
Der Stoff kommt von meiner Oma, aus einen Schrank. Alt und mit wunderbarem Muster. Ich finde, eine Art Krawattenstoff ist das.

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Pumphose aus Cord

Habe mal einen Schnitt kopieren gelernt und aus Resten diese Kinderhose genäht. Sie scheint ja sehr kinderfreundlich. Die Klamottenzuneigung geschah aber erst auf den zweiten Blick. Jetzt ist sie doch in Benutzung. Es freut mich.

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Schnelles Pinguinkostüm

Es sollte also ein Pinguin werden. Bei spoonful bin ich fündig geworden und habe eine abgewandelte Variante erstellt.

Zuerst musste ich mich und meine Einkäufe sortieren. Was habe ich überhaupt eingekauft?

  • 2 A4 Bastelfilzbögen gelb
  • 1 A4 Bastelfilzbogen schwarz
  • 1 A4 Bastelfilzbogen weiß
  • Kapuzenjacke anthrazit (oder schwarz)
  • Jogginghose anthrazit (oder Schwarz)
  • schwarzer Stoffrest für Flügel (Filz geht bestimmt auch)
  • weißes T-Shirt

Vorsichtig habe ich beim Augenzuschneiden Mut gefasst und als Schablone unterschiedlich große Schnapsgläser benutzt.

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Danach waren Füße und Schnabel an der Reihe. Für die Füße habe ich einen Bastelfilzbogen halbiert und dann die Form ausgeschnitten. Für den Schnabel musste ich den zweiten Bogen nutzen. Augen und Schnabel werden an die Kapuze geheftet. Die Füße an den Hosenbeinen befestigt. Ich habe sie unproblematisch geheftet – da das Kostüm nur einen Vormittag lang halten musste.

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Dann habe ich doch noch so einen halb professionellen Nähausflug gewagt und die Flügel genäht. Der Stoff wollte umsäumt werden. Also bitte! Würde man auch hier Bastelfilz oder ähnliches nutzen, fällt auch das zeitaufwendige Umsäumen weg. Die Flügel habe ich auf die Schultern der Kapuzenjacke geheftet.

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Dann war definitiv noch Platz für eine Fliege. Die habe ich auf das weiße T-Shirt geheftet. Trommelwirbel: fertig!
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Haarspangentäschchen

Zum Geburtstag sollen es Haarspangen sein. So war der Wunsch. Da darf ein passenden Minibehältnis nicht fehlen. hier also ein erster Versuch für eine Minihaarspangentasche für ein unheimlich nettes Mädchen. Dieser plüschartige Stoff braucht nicht umsäumt werden und macht auch sonst keine Probleme bei der Verarbeitung. Übermütige – wie ich – nähen dann gern noch mal drei Perlen drauf.

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