Nein, Weichspüler ist kein Produkttest. Weichspüler ist der Neue Song der Band, dessen selbsternannte Fanklubvorsitzende ich bin. Gleich ist hier Premiere. Blumenbrigadenmusikvideopremiere!
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Der Kreisel Hubschrauber kurbelt es an. Mensch will folgen. Tanzen, weil happy. „Es mag verrückt klingen, was ich gleich sage Sonnenschein, sie ist hier, du kannst ne Pause machen, Ich bin ein Heißluftballon, der ins Weltall fliegen könnte, mit der Luft, es ist mir übrigens auch egal, Baby“ Oder rennt sie dem Wunsch-Ufo nach, das gelandet ist, um einen neuen Turnschuhstyle mitzubringen. Sei doch mal rücksichtslos. „It might seem crazy what I’m about to say, sunshine she’s here, you can take a break, I’m a hot air balloon that could go to space, with the air, like I don’t care baby by the way.“
Sie ist da. Sie ist nicht allein. Gesellschaft. Gesellig? Sie und er. Schauen sich im Menschenzoo um. Berieselung. Knabbersnack. Dosengetränk als zeitgemäße Dekadenz und alter amerikanisierte Fortschrittsverpackung. Life-Style. Weeßte? Gesprächsplatitüden. Könnte eine Schleife werden. Denn wir machen viel Wind, vieeel Wind. Heiße Luft wegen nüscht. Sie will ja auch den eitel Sonnenschein. Die Seifenblasenflut beweist es. Er ist da auch ganz entspannt.
Warum bist du so anders- singt Oliver Gottwald. Ich war früher Anajo-Fan. Die Konzerte waren legendär. Immer ein riesiger Spass. Anajo hat auch die BremerInnen immer sofort im Griff gehabt. Oliver Gottwald ist der Sänger von Anajo gewesen. Bin gar nicht sicher, aber ich nehme an, dass es die Band gar nicht mehr gibt. Ich finde ein kleines Stück Anajo hier wieder bei Oliver. Das Sing-Sprechen und dazu noch mehr spannendes knistern im Takt.
Freunde fürs Leben ist ansonsten ganz wunderbar, weil ich es auch ironisch hören kann. Das Wort Freund ist ja in der Wertigkeit unter Erwachsenen zumindest sowas von
Regie: Tom Reiling
Kamera & Schnitt: Felix Patzke
Tapete Records
Die Dokumentation zum Bremer Kunstfrühling 2014 ist jetzt online. Der Film „Nächster Halt: Horizont“ von Markus Wustmann ist ein Essay über die Künstler des diesjährigen Kunstfrühlings.
Hierzu habe ich ein vollkommen unjournalistisches Interview mit Markus geführt.
Blumenbrigadière: Lieber Markus, was soll das?
Markus: Was?
B: Denkst du, das merkt keiner?
M: Doch, davon bin ich eigentlich ausgegangen. Das es nicht so kam, ist natürlich der Hammer.
B: Die Dunkelheit der ewigen Umnachtung?
M: Eigentlich nicht. Eher eine Art Helicopterism (geiles Wort, habe ich bei Jörg Colberg gelesen). Echt jetzt: es gab in der ersten Drehbuchfassung Hubschrauber. Daher die Lichter. Um auf deine Frage zurückzukommen: das Licht ist wichtig! Nicht die Dunkelheit.
B: Und Leute, die neben die Kamera sprechen? Mal auf die Uhr geschaut? 2014!
M: Hey. Es gab ja auch eine Art Beauftragung, einen Auftraggeber. Und ich glaube auch, dass die schmutzigen Wände sonst nicht funktionieren würden. Obwohl nein, das glaube ich eigentlich doch. Ich werde es beweisen! Zur Not posthum.
B: Na dann. Sonst noch was?
M: Ich fände es gut, wenn mehr Federball in Parks gespielt werden würde. Ohne Federball aber mit Schlägern.
B: Danke für das Gespräch.
M: Bitte.
Ich habe mir jetzt kurz noch eine Reihe in den Kopf gesetzt, in der ich Musikvideos, die in Bremen spielen, vorstelle. Hastedt Gangsta ist sofort eine Entdeckung gewesen. Es bedient alle Hip Hop Musikvideo Codes und spielt tatsächlich in Großgebiet von Bremen Hemelingen. Eine schöne Stadtansicht. Die Hiesigen können den Stadtteildiss im Idealfall mit einem Augenzwinkern geniessen. Jedenfalls wünsche ich mir das.
Aus dem Valentinsschwung heraus noch ein Video von Metronomy. Schön aufregend, bei dem Regisseur kein Wunder. Die digitale Welt im Sperrholzbau. Bemalt und mit sichtbarem doppeltem Boden. Genialer geht’s nicht. Oder?
Metronomy – Love Letters from Partizan on Vimeo.
Inflationäres Benutzen eines Begriffes. Zum Beispiel: Yeah bringt mich wieder auf ein schönes Musikvideo von Tobacco feat. Ladyboy.
Yeah Yeah Time!!!!
Das neue Video von Me and the white tiger ist jetzt online. Ganz frisch. Erst in der vergangenen Woche in Leipzig gedreht und in Bremen geschnitten.
Es ist wirklich hinterhältig, aber Luftballons ziehen einfach wie Hechtsuppe…zumindest in Musikvideos, auf Geburtstagen oder im Park. Herr Bosse hat sich ja auch schon gut damit geschlagen. Jack Beauregard hat wieder mit dem Wahlbremer Regisseur Markus Wustmann gearbeitet..diesmal aber in Berlin. _Freundlicher Nonsens.
