Die österreichischen Gin Ga haben in der Vergangenheit so viele verschiedene Gesichter gezeigt. Mit Bravour diese oder jene musikalisch-visuelle Attitüde durchgezogen. Mit und ohne Ironie, unterstelle ich einfach mal.
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Dummdidumm. Ich schreibe das so, er ist zurück. Ich kannte Robert Forster gar nicht vor diesem Lied. Let me imagine you. Der grandiose, wundervolle Radiosender ByteFM hat mich auf ihn gebracht. Nach siebenjähriger Pause kommt dieser Knaller in die Welt. Ich kenne das Album nicht, bin aber neugierig darauf.
Die Zitate sind vielschichtig bei Gestatten, Schulz. Die Familie Schulz ist im Beat ebenso zuhause, wie in zeitgenössischer Malerei oder der DJ Szene. Vielleicht stimmen sie bei Beat gar nicht zu, sondern kennen sich mit Surf Rock und wasweisich aus. Die Auswahl der Songs, der ironischen Versionen von in Flammen oder Tigerauge zeugen von so geballter Musikkultur, dass sie konzeptionell in der übertragenen kroatischen, tschechischen oder deutschen Version wiederum als eigenständiges Kunstwerk gesehen werden sollen müssen.
Zur Blogparade von Ich mag’s sollen Lieblingsorte vorgestellt werden. Ich habe einen ziemlich großen, fließenden, dynamischen, sehr präsenten ja magischen Ort gewählt: die Weser.
Ferd ist ein Star. Er trifft den wunden Punkt. Altbau-Diss. Stadtteil-Diss. Viele Wahrheiten über Bremen. Über BremerInnen. Vielleicht auch Mythen. Elektromaschinenferd ist ein neuer genialer Elektro-Coup. Ich musste sehr lachen. Wird also heute auf der Breminale der elektronische Ferd auftreten? Kann es kaum erwarten.
Wir sehen uns um 18:30 auf der Breminale 😉 .
Die Breminale startet. In den Tagen davor kommt der Regen runter. Das ist gut, denn zur Breminale soll es Schönwetter geben. Ich habe mich schwer getan, dachte aber, statt der Wochenendtipps gebe ich mal fünf rigorose Tipps für die Breminale. Pro Tag einen. Das ist sehr schwierig, denn das Programm ist super, geradezu verlockend. Jeder Tag hat viele spannende Acts. Nagut. Ich habe mich entschieden. Hier ein kleiner sketchnotiger Blick auf die Breminale:
Und die textliche „Übersetzung“ soll auch nicht fehlen.
Mittwoch: FERD sehen um 18:30 im Deichgraf
Donnerstag: Innersound um 19:55 im Deichgraf
Freitag: Defekt Defekt um 20:00 im Flut
Samstag: Fatboy um 21:40 im Baronesse
Sonntag: Ezra Furman um 20:30 im Himmelwärts
Die Bedenken in Gruppen Dinge zu unternehmen. All die Entscheidungen und impliziten Erwartungen. Oft genug muss ich an Re-Offender denken. Und das ist nur ein Beispiel für die tolle Arbeit von Anton Corbijn. All die Musikvideos und Bandfotos, die zitiert und abermals zitiert werden. Ich gratuliere recht herzlich zum 60. Geburtstag!
Der Mittwoch auf der re:publica beginnt für mich auf Stage 1. Prof. Dueck über Schwarmdummheit.
Privacy by disaster bringt es auf den Punkt. nur wenn was Schlimmes passiert, holen wir den Datenschutz aus dem Jutebeutel.
Rezeptvorschlag für Theorien: gerne! Sag es mit Scooter! H.P.Baxxter hat einfach die simpelsten Internetformeln in seinen Songs versteckt. Ausserdem schadet ein wenig Entspannung nicht, bei all den Hypes.
Einen Kosmonauten reden hören: unbezahlbar. keine Session hat mir heute soooo das Herz geöffnet.
Video, Video, Video…
Ich kann mich nicht entscheiden. Soll ich Euch wirklich von meinen Lieblingsbüchern erzählen? Gerade erinnere ich mich an Boris Vian „Et on tuera tous les affreux“ „Wir werden alle Fiesen killen“. Der Oberflächlichkeit, Krimi und Prinzipien aufs Korn nimmt.
Die geplante Ausrottung der Häßlichen schlägt um, weil die Schönen sich vom anderen viel mehr angezogen fühlen.
Warum nicht übertragen auf jetzt. Stellt sich doch die Frage, ob wir in unserer Like-Suppe, als 24/7 Dauerliker nicht auch irgendwann in die Situation kommen, und das Sperrige mögen. Bevorzugen. Ja alles kippt und plötzlich Trolltum der neue gute Kinderstubenton ist. Ich glaube es nicht. Ich mag das Gedankenspiel trotzdem. Und ich mag all die anderen Gedankenspiele bei Boris Vian. Ein Ingenieur, der Jazztrompeter ist und begnadeter Schriftsteller.



