Archive for the ‘Inspiration’ Category

Erspar mir Dein Mitgefühl

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Ich will nie mehr darüber reden. So halten es Ruben Cossani mit jenem sozialen Mechanismus. Der kleine Schweinehund sitzt doch immer dann im Kopf, wenn wir uns über die Weh-Wehchen äußern. Das geht nicht nur onlife. Online können dann auch falsche-fremde-freundliche-Freunde eine Mitleidsbekundung verlautbaren. Da fühle ich mich vielleicht gleich ein wenig mehr beachtet, ein wenig wichtiger? Die Realitätsschorle ist nicht mehr so schorlig? Aufmerksamkeit, ja wie das mit dem Zuspätkommen, ist da ein kleiner Alltagsbalsam.
Aus dem Fenster gelehnt.
Das war mein Wort zum Donnerstag.
Streitet mit mir!
Und bitte.

Oranje, Oranje

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Ein Zimmer für sich allein höre ich widerhallen, einen Blog für sich. Auf eigener Seite im eigenen Look. Nee, Virginia Woolf ist ein zuu großer theoretischer Unterbau für die Blumenbriga.de. Seit zwei Tagen ist die Brigade im neuen Gewand zu sehen. Hach. Endlich weg vom lieblosen White as Milk und hin zum klassischen Orange. Das niederländische Königshaus würde sicher applaudieren.
Ich will versuchen, endlich mehr Text und weniger Bilder zu produzieren. Die Courier wird sicher meine rumpeligen Texte bestens wiedergeben.
Die Haustierfahndung bleibt auf jeden Fall. Katzencontent hin oder her. Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Katzenallergie habe?
Also: die Realitätsschorle für Gummitierliebhaber geht in eine neue Runde.
Dank an: Urbanstudio und Markus Wustmann!

Grammatik ist Lifestyle

Mittwoch, August 26th, 2009

Kompliziert kommt das Französische mit seinen vielseiten Facetten daher, die Eventualitäten ausdrücken. Das geschieht nicht zuletzt durch ein Netz aus Zeitformen.
Grammatikalisch ausgedrückt und in die Realität zurück geholt, könnte die platte Schlussfolgerung sich als Abziehbild auf die Einstellung zur Zukunft legen.
Viel drumherum geschrieben, geredet. Andere Formen in Schrift und Mündlichkeit – was in eine grammatikalische Klassengesellschaft ohne Egalité führen kann.
Wer nicht mit dem richtigen Sprachregister vertraut ist – ist raus.

Das alles bringt mich zu einem Blick ins Nachbarland Niederlande. Die Zukunft wird dort sehr unmittelbar ausgedrückt.
Fast drückt das Unmittelbare ohne Endung und chichi eine regelrechte Gewissheit ob der Dinge die da kommen mögen aus.
Komplexitäten könnten dort auch in anderen Bereichen liegen, die mir bislang beim autodidaktischen Sprachkontakt nicht untergekommen sind.

Das niederländische Futur hat mir zumindest einen Moment lang ein gutes Gefühl vermittelt.
Also: alles wird gut.

Bookwithabeards Cat seen

Montag, Juni 22nd, 2009

Bin seit kurzem stolze Besitzerin von “Cat seen” einem super Bildband zum Tier als das neue/alte Schwarz in der Landschaft. Die Erde könnte also doch ein Menschenversuch sein – aber von Tieren organisiert. Jedenfalls schaffen sich die Nicht-Menschen auch im urbanen Raum selbstverständliche Nischen.

Hier mein eigener Beitrag – inspiriert vom Bildband.

Katze, gesehen aus dem Fenster Wiarder Altendeich, Wangerland

Polizei?

Freitag, Juni 12th, 2009

Kirchbachstraße, Bremen

Mitte im Viertel

Dienstag, Juni 9th, 2009

Vor dem Steintor, nahe Schauburg, Eisdiele und Spielerei ist offensichtlich eine Lebensmitte.
Voilà!

Rock City Bremen

Samstag, Mai 30th, 2009

Bremen rockt also auf Müllbehältnissen. Gesehen nahe Beach Club White Pearl.

iPhone vs Tempo

Samstag, Mai 30th, 2009

Tempo ist der super Allergiebegleiter. Sollte ich ihm das iPhone anvertrauen?

Jackie Su – urban street kitchen in Bremen

Donnerstag, Mai 28th, 2009

Ich war gestern zum erstenmal dort. Atemberaubend! Heute gleich wieder. Jedesmal war der Restaurantbesuch Teil eines wundervollen Abends. Jackie ist hipp ohne Borniertheit, nett in echt und bezahlbar. Geht alle hin!
Jackie Su
Urban Street Kitchen
Langenstraße 10-12
28195 Bremen
0421-69620696

Jackie Su Langenstraße Bremen

Gemüsecurry mit grünem Spargel

Kokos-Milchreis mit Erdbeersauce

Schimmel im Herzen

Sonntag, Mai 24th, 2009

scott matthew

Auf wärmste Empfehlung bin ich während der diesjährigen (popup in das Scott Matthew Konzert geraten. Bestuhlt im DDR-Retroambiente der Alten Messe. Diese Stunde hatte kurzfristig nur den Effekt, dass mich Tele im Absturz-Keller nicht mehr aus der Ecke lockte. Das hätte ich aber auch der fortgeschrittenen Stunde zuschreiben können. Jetzt muss ich jeden Tag seine Stücke hören. Jeden Tag. Die Texte machen mich traurig und auch wieder nicht. Manches Stück erinnert an das erste Verliebtsein. Manches ist bittersüß. Auf den zweiten, dritten Blick plötzlich abgrundtief traurig und wahr.