Spröde Lippen: Magdeburg….Mein Geld reicht nur bis Magdeburg. Der sogenannte Düsterwave ist einfach zauberhaft. Ich freue mich über alle Lieder, in denen Magdeburg vorkommt. Die Stadt an der Elbe. Stadt meiner Kindheit. Hach.
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Spät am Sonntag soll es noch einen Songsketch geben. So unscheinbar und countryrumpelnd mit umwerfendem Text. Eine tolle Entdeckung in 2018 für mich. Die anderen sind nicht Schuld. Nein. Die Dinge passieren einfach. Oder so ähnlich. Naja. Ein Muster könnte frau schon mal durchbrechen. Schöner Song, ganz einfach.

So viel Energie, die überspringt, wenn eine*r rausz im Konzert erlebt. Die Texte geben echten Schmerz und echtes Glück weiter. Vielleicht auch das Glück durch den Ausschluss und die präzise Beschreibung von Schmerz. Eine Auslassung. Das Lied „lass mich“ ist nur eines von mehreren Lieder auf dem gleichnamigen Album.

Heute starte ich den Songsketch-Adventskalender. Vierundzwanzig Tage lang gibt es einen Songsketch pro Tag. Wie der Name schon sagt. Ich beginne mit einem Ober-Ego Post, denn es handelt sich um einen Song von Dr. Orgel. Hier spiele ich selbst das Saxophon. Das Mädchen aus der Wodka Bar hatte einmal einen anderen Songtitel, als die Band noch instrumental unter dem Namen TekFu unterwegs war. Schwupps wurde es auch zur Intromusik des Spezialgelagerten Sonderpodcasts. Ja. Wer das Stück mal live hören möchte, kann heute in der Spedition zum Konzert von Dr. Orgel und Koona Phony vorbeischauen. 20 Uhr geht es los. Mein heutiger Ausgehtipp, sozusagen.
Die Herbstferien schicken ein paar Blätter durch den Veranstaltungswind. Ich möchte euch wieder ein paar Antworten auf die dringende Frage geben: wohin am Wochenende in Bremen.
Freitag in die Friese zu Spectres (Kanada), Pura Mania und Matrack Attack.
You and Some Pandas verspricht Elektro auf der MS Treue.
Am Samstag gibt es in der Zollkantine am Hansator eine Jazzversion der Überseeschall-Konzertreihe.
Am Sonntag findet im Thalia Bremen (Obernstraße) eine Lesung mit Boris Pfeiffer statt. Um 11 Uhr wird er in der Buchhandlung aus „Die drei ???Kids -Bundesliga-Alarm“ lesen. Eine seltene Gelegenheit für die ???Kids-Kenner*innen. In der Schwankhalle gastiert das Berliner Coq au Vin Zirkus-Ensemble. Um 11 + 16 Uhr Das Stück „Die geheimnisvolle Truhe und die Zirkusmaus“ ist ein Familienzirkus für Erwachsene und Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren.
Dieses Wochenende ist voller Kultur. Am Samstag wird die Lange Nacht der Bremer Museen für viel Bewegung in Bus, Bahn und Museum sorgen. Wundert Euch also nicht, wenn ihr die historische Straßenbahn in der Nacht seht, oder den Minibus Richtung Krankenhausmuseum cruisen seht. Auch auf dem Wasserweg wird sich einiges bewegen.
Eine kleine Wortmeldung zum Theaterstück Dantons Tod. Aktuell ist das Büchnerstück im Theater Bremen in besonderer Fassung zu sehen.
Während der ersten Podcast-Hypewelle im Internet war ich alles andere als Teil davon. Ich habe überhaupt nie Podcasts gehört und war eh nicht der Typ, der sich den ganzen Tag über im öffentlichen Raum über Kopfhörer abschottet. Demonstrativ riesige Kopfhörer waren auch nicht mein Fashion Statement. Zumal die Frisur dann vielleicht passen musste.
Ich schirme mich noch immer nicht ständig mit Kopfhörern ab, bin aber jetzt in der neuen Podcast-Hypewelle infiziert.
Vom Podcast Gästeliste Geisterbahn bin ich wirklich Fan. Laufe ich mit einer Folge durch die Gegend oder sitze im Zug, dann kommt ein großes Grinsen in mein Gesicht. Die Geschichten der drei Jungs lassen mich aus heiterem Himmel in schallendes Lachen ausbrechen. Die drei sind: Nilz Bokelberg, Markus Herrmann und Donnie O’Sullivan.
Worum es geht? Keine Ahnung. Um den Alltag, seltsame Momente, die Missverständnisse mit anderen Menschen. Ablästern, Musik und Popkultur.
Gästeliste Geisterbahn Nummer 31 (3 von 5 Schämpunkten) habe ich im Regionalzug von Berlin nach Magdeburg gehört. Dazu habe ich ein paar Sketchnotes gezeichnet. Der Inhalt ist vielfältig.
Ein wenig ins Blaue schreibe ich über die schonungslose Offenheit von Karl Ove Knausgard in seinem Roman Sterben. Nicht ganz, denn ich habe die szenische Lesung im Theater Bremen erlebt. Das neue Stück wird Teil einer Reihe, in der Knausgards Werke inszeniert werden. Ob das immer als szenische Lesung oder in anderer Form passiert, kann ich nicht sagen. Ein intensives Erlebnis ist es allemal.














